Vorlesungsfreie Zeit

Samstag, 23. Februar 2008 - Leave a Response

Jetzt habe ich endlich alle Prüfungen hinter mich gebracht, und darf knappe eineinhalb Monate „vorlesungsfreie Zeit“ genießen. Weil ich den März über ein Praktikum bei der GEE absolviere, bin ich auch schon wieder in meiner Heimatstadt Hamburg, bei Familie und alten Freunden. Zeitgleich mit dem Beginn meiner Semesterferien haben auch die praktischen Kurse geendet, und ich muss sagen, die Ergebnisse (Werbespots) haben mich doch sehr (positiv) überrascht. Es sind einige Top-Sachen dabei, einige witzige Clips, und nur ganz wenige, aus denen man mehr hätte machen können. Einen Ohrwurm habe ich dank eines Spots nun auch: Only the lonely, dam dam dam dam di de rol – oder so ähnlich. Egal, denn: Ferien! ;-)  

Gurke

Samstag, 16. Februar 2008 - Leave a Response

Und noch immer bin ich mitten im Praxiskurs an der Uni: Audio-Beitrag erledigt, abgehakt, weggeschlossen (wurde auch Zeit, nachdem unsere Gruppe bis in die Puppen – knapp 1:00 Uhr – geschnitten hatte), weiter geht es mit dem Video-Projekt. Die ganzen Spots haben wir vier schon abgedreht, es folgt also der Schnitt. Und der ist bereits jetzt abenteuerlich, denn weil alle Gruppen zeitgleich die Videoschnittplätze zu stürmen scheinen, ist jeden morgen ein Boxkampf um die begehrten Plätze vorprogrammiert.

Die ersten Szenen von meinem Mikrowellen-Popcorn-Clip habe ich zum Glück heute schon schneiden können – und festgestellt, dass sie bereits im Rohschnitt perfekt zur Musik passen. Immerhin etwas.

„Gurke“ stammt im Übrigen aus einer Antwort eines Passanten, auf die Frage „Was ist ein Ausländer? Wie definiert man Ausländer?“ – das Wort fiel aus irgendeinem Grund mitten im Satz. He he.

Und „Action“!

Dienstag, 12. Februar 2008 - Leave a Response

Derzeit bin ich von morgens bis abends am Arbeiten. An der Uni führen wir einen praktischen Kurs durch, bei dem in kleinen Gruppen eine Radioreportage, und jeder für sich einen Werbespot erstellen muss. Aktuell sind wir in unserer Vierergruppe noch mit der Radioreportage beschäftigt, haben heute fleißig telefoniert und schon reichlich Aufnahmen gemacht. Für den drei bis maximal fünf Minuten langen Beitrag haben wir uns die Frage „Wie wird ein Ausländer definiert?“ ausgedacht. Interessant, was darauf für Antworten kamen – einmal wurde sogar, durchaus ernsthaft, bei einem Vorab-Telefonat zur Terminvereinbarung nachgefragt: „Also sie wollen dann wissen, wie viel ein Ausländer wert ist?“…

L.A. Crash

Sonntag, 10. Februar 2008 - Leave a Response

Gestern habe ich mir den Film L.A. Crash gegönnt. Ein wirklich atemberaubend guter Film, möchte ich vorgreifen. Mehrere Protagonisten kommen mit Fremdenfeindlichkeit in Kontakt, erfahren Vorurteile und Klischees am eigenen Leib. Dabei begegnen sich die einzelnen Plots, werfen einen kurzen Blick aufeinander, und trennen sich wieder – jeder führt auf seine Art und Weise zu einer Entschärfung der Situation, zur Einsicht der handelnden Charaktere.

Der Film von Paul Haggis packt, reißt einen mit und regt zum Nachdenken an. Wer nach den 108 Minuten noch ohne ein „Wow“ auf den Lippen da sitzt, sollte sich die DVD gleich nochmal ansehen. Alle anderen schauen am besten mit – denn so großes Kino gönnt man sich gerne auch zwei Mal.

Back in black

Samstag, 9. Februar 2008 - Leave a Response

Ich hätte es nicht gedacht: Hört man mit dem Bloggen auf, fängt früher oder später dieses Kribbeln an. Das einem dann sagt „los, schreib’ was“. Schreib was – leichter gesagt, als getan. Und schon beginnt das Versteifen, krampfhaft sucht der durstige Texter nach den passenden Worten, nach dem passenden Thema. Am besten einfach drauf tippen, abwarten was sich spontan auf dem Blatt – oder eben auch Monitor – ergibt.

Blogger haben es nicht so leicht. Vor der Wahl der passenden Worte muss erst ein ansprechendes Design ausgewählt werden. Baukasten lautet die Devise. Auch ich hab mit diesen Klötzchen in den letzten Tagen gespielt, um den richtigen Anstrich für meinen Blog zu finden – ich hoffe, es ist mir gelungen. Das Foto zeigt übrigens den wundervollen Blick aus meinem Zimmer, kurz bevor die Sonne hinter den Bergen versinkt – feuerrot, atemberaubend.

Hiermit öffne ich das Dritte Kapitel in meinem Blog-Lebenslauf – das Kribbeln fühlt sich wieder gut an.